Bundesversammlung

Das Parlament der Schweiz setzt sich aus zwei Kammern zusammen. Die 246 Abgeordneten werden vom Volk gewählt.

Die Bundesversammlung ist die gesetzgebende Instanz des Bundes. Sie besteht aus zwei Kammern mit gleichen Kompetenzen, aber getrennten Sessionen: Der National- und der Ständerat.

Kompetenzen und Arbeitsweise

Der National- und der Ständerat versammeln sich vier Mal jährlich zu je dreiwöchigen Sessionen. Die zwei Kammern entscheiden über Verfassungsänderungen, bevor diese dem Volk zur Abstimmung vorgelegt werden. Ausserdem verabschieden sie neue Gesetze und ändern bestehende oder schaffen solche ab. Den beiden Kammern obliegt auch die Ratifizierung internationaler Abkommen.

Die vereinigte Bundesversammlung, die sich aus den beiden Kammern zusammensetzt, tagt mindestens einmal pro Jahr, in der Regel im Dezember. Ihr obliegt in erster Linie die Wahl der Mitglieder des Bundesrates und des Bundesgerichtes.

Die Bundesversammlung ist ein Milizparlament (oder Halbberufsparlament), da die meisten Ratsmitglieder daneben noch einem Beruf nachgehen. Ein Schweizer Parlamentsabgeordneter wendet durchschnittlich 60% seiner Arbeitszeit für sein Mandat auf.

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